Strahlenschutz

MultiGips R48 Strahlenschutzplatte

MultiGips Strahlenschutzwände

Der gesundheitliche Nutzen durch den medizinischen Einsatz von ionisierender Strahlung ist unbestreitbar. So ist etwa die Computertomografie aus der modernen westlichen Medizin nicht mehr wegzudenken. Die Kehrseite der Medaille: Die Strahlenexposition steigt stetig an und damit auch die unmittelbare Einwirkung von Strahlung auf den Menschen. Der Schutz vor ionisierender Strahlung wird deshalb immer wichtiger, um Patienten und medizinisches Personal vor unnötiger und unbeabsichtigter Strahlenexposition zu schützen – sei es durch moderne Strahlentechnik, moderate Verfahren in der Anwendung oder auch durch bauliche Lösungen.

Verlässliche Abschirmung – bleifrei!

Vielfach kommen aus konstruktiver Sicht noch konventionelle bleikaschierte Wände zum Einsatz. Dabei steht mit der MultiGips Strahlenschutz-Wand StWD.100-R48 eine bleifreie und damit wirtschaftlich attraktive Alternative zur Wahl mit vielen weiteren Vorteilen:

  • Nachweislich sicherer Strahlenschutz
  • Äußerst einfache Ausführung mit nur wenigen Systemkomponenten
  • Vielseitig bearbeitbar, flexibel in der Formgebung
  • Zeitgemäßer Schallschutz durch entkoppelte Bauweise
  • Hoher Brandschutz bis F 180

Die massiven Gips-Wandbauplatten MultiGips R48 enthalten Baryt (Bariumsulfat, BaSO4) als bestimmenden Werkstoff für die Eignung als Strahlenschutzplatte. MultiGips R48 sind dennoch „normale“ Gips-Wandbauplatten nach DIN EN 12859, denen die zusätzliche Eigenschaft „Strahlenschutz“ mitgegeben wurde.

Gut zu wissen: Für die überwiegende Anzahl von Dental- und Mammografiegeräten sind Gips-Wandbauplatten nach DIN EN 12859 ohne die zusätzliche Eigenschaft „Strahlenschutz“ bereits ausreichend, d.h., 100 % Strahlenschutz ohne zusätzliche Kosten.

Bleigleichwerte der Strahlenschutzplatte R48 für Röntgenräume zur Diagnostik

Röntgenröhrenspannungen bei 2,5 mm Aluminium-Filterung (kV)
Bleigleichwerte1) in mm Pb2) in Abhängigkeit vom Barytgehalt und der Wanddicke
ohne Baryt, 100 mm mit Baryt, 100 mm
60 0,6 1,4
70 0,8 2,0
80 0,7 2,0
90 0,8 2,2
100 0,9 2,4
120 0,8 2,0
150 0,8 1,7

1) Zwischenwerte können linear interpoliert werden, Berechnung der Bleigleichwerte nach DIN 6812. Für den Bereich Mammographie (35 kV) sind Gips-Wandbauplatten ohne Bariumsulfat-Anteil für den Strahlenschutz ausreichend.
2) Einheit des Bleigleichwertes: Ein Material z.B. mit Bleigleichwert 1 mm Pb (Pb, chem. Zeichen für Blei) besitzt die entsprechende Strahlenschutzwirkung von 1 mm dickem Bleiblech