Schallschutz

Trennwände aus Gips-Wandbauplatten werden für die Grundrissaufteilung innerhalb von Wohn- oder Gewerbeeinheiten eingesetzt. Ein Bereich, für den die derzeitige DIN 4109 keine Anforderungen enthält, in dem Gebäudenutzer aber trotzdem Schutz vor Lärm und Belästigung erwarten. Trennwände aus massiven Gips-Wandbauplatten erreichen einen Komfort-Schallschutz, wie er für hochwertige Immobilien heute zeitgemäß ist.

Vorteil elastischer Anschluss Schallschutz im Umbruch Zukunftsicherer Schallschutz
Detail: Erhöhter Schallschutz

Bauakustische Entkoppelung durch elastischen Anschluss

Schallschutz mit Gips-Wandbauplatten

Neben dem hohen inneren Dämpfungsvermögen von Bauteilen aus Gips-Wandbauplatten ist vor allem der elastische Anschluss der Trennwände an alle angrenzenden Bauteile für den zeitgemäßen Schallschutz ausschlaggebend.

Normenkonforme Randanschlussstreifen sorgen für eine bauakustische Entkopplung der Trennwände von der tragenden Konstruktion. Aus dieser optimierten Behandlung der Stoßstellen resultiert eine deutlich verminderte Flankenübertragung des Schalls, die Forderungen der er künftigen DIN 4109 bereits heute erfüllt.

Kein Problem mit leichten Flanken

Die optimierte Stoßstellendämmung bei Trennwänden aus Gips-Wandbauplatten ist heute bereits  Realität. Der elastische Anschluss reduziert die Schalllängsleitung der Trennwände und damit die Körperschallübertragung auf andere Bauteile. Die Trennwände verhindern damit eine Verschlechterung des Schallschutzes von Decken oder Wohnungstrennwänden.

Elastisch entkoppelt Wohnen mit Schallschutz Schallschutz in Büros

Schallschutz wissenschaftlich abgesichert

Für Gips-Wandbauplatten hat das Institut für angewandte Forschung IAF an der Hochschule für Technik in Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Heinz-Martin Fischer die Umsetzung der europäischen Normen des baulichen Schallschutzes untersucht.

Schalltechnische Eigenschaften von Gips-WandbauplattenDirekt- und Flankendämmung

Leichte Installationswände aus Gips – so gut wie 220 kg/m²

Ebenfalls an der Hochschule für Technik in Stuttgart konnte erneut der Nachweis erbracht werden, dass leichte einschalige Wände aus Gips-Wandbauplatten, an oder in denen Armaturen der Wasserinstallation befestigt sind, bezogen auf die Übertragung von Installationsgeräuschen kein ungünstigeres Verhalten als schwere Wände aufweisen.

Im Rahmen der Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass zur Reduzierung der Installationsgeräuschübertragung innerhalb der Gebäudekonstruktion nicht nur die in der DIN 4109 genannte massive Installationswand mit einer flächenbezogenen Masse von 220 kg/m², sondern auch leichte, aber entkoppelt eingebaute Trennwände aus Gips-Wandbauplatten geeignet sind.

Demnach können die Anforderungen der DIN 4109 sowie der VDI 4100 je nach Ausführung bzw. Rohdichte der Installationswände aus Gips-Wandbauplatten in Verbindung mit geeigneten Installations- und Sanitärkomponenten eingehalten werden. Es konnte auch gezeigt werden, dass mit Installationsschächten aus Gips-Wandbauplatten der Geräuschpegel von Rohrleitungen im Installationsraum wirkungsvoll gemindert werden kann.

Eignungsbericht über Installationswände und -schächte aus Gips-WandbauplattenLeicht und leistungsstarkAkustisch entkoppelt