Wohnbehaglich
Die Technik des Beton- und Mauerwerksbaus hat mit ihren schlanken Konstruktionen und den rationellen Fertigungstechniken ein beeindruckendes Niveau erreicht. Bei aller Entwicklung blieb stets deutlich: Erst mit Gipsputz an Wänden und Decken vollzieht ein zunächst unwirtlich wirkender Rohbau den Schritt zum annehmbaren Gebäude.

Gips sorgt mit seinen spezifischen Baustoffeigenschaften für stets warme Bauteiloberflächen und eine angenehm regulierte Luftfeuchtigkeit im Raum – ganz gleich, ob Wohnung, Büro oder öffentliches Gebäude. Erst mit dem Gipsputz wird die Gebäudehülle dicht, Wärme bleibt in den Räumen, Heizenergie wird eingespart.
Warme Wohnbehaglichkeit
Die Eigenschaft der Wasseraufnahme weisen eine Reihe von Baustoffen auf – nicht immer zum Vorteil der Gebäude. Ins Nützliche wendet sich der Vorgang beim Gips, weil das Material das aufgenommene Wasser unter veränderten Raumklimabedingungen auch wieder abgibt. Dadurch wird das Raumklima reguliert: Die Extreme von zu feuchter oder zu trockener Raumluft werden abgemildert, die Luftfeuchtigkeit verbleibt immer in einem angenehmen Bereich. Die Gipsoberflächen sind nicht nur trocken, sondern fühlen sich auch angenehm warm an. Anders als beispielsweise bei Marmor oder Metall tritt bei Gips keine Kältestrahlung an den Bauteiloberflächen auf.
Gips gehört zu den wohngesunden Baustoffen. Die Ursache sind die vielen kleinen Poren, die als Wärmepuffer vor der kalten Wand oder Decke wirken. Die Wärmeleitfähigkeit λ der MultiGips Innenputze ist mit Werten zwischen 0,2 und 0,35 W/mK ausgesprochen gering. Bei einem herkömmlichen Kalk-Zement-Leichtputz sind diese Werte deutlich höher (ca. 0,71 W/mK).








