Mauerwerk (alt)
Bei Sanierungen und Renovierungen sind oftmals nicht lotrechte, unebene Wände, Mischmauerwerk, alte Putze oder auch Anstriche als Putzgrund anzutreffen. Die Notwendigkeit einer Untergrundvorbehandlung ist situationsbedingt zu prüfen.
Es sollten vor allem folgende Aspekte geprüft bzw. berücksichtigt werden:
- Ausreichende Ebenheit des Untergrundes, damit in der angestrebten Putzdicke eine glatte Oberfläche hergestellt werden kann. Putzgipse können einlagig bis 25 mm und in Ausnahmefällen bis 50 mm verarbeitet werden, sodass ein Ausgleichen vorhandener Unebenheiten meist problemlos möglich ist.
- Staub sowie lose oder mürbe Teile der Altsubstanz müssen sorgfältig entfernt werden. Bestehen erhebliche Bedenken bezüglich der Tragfähigkeit und der Rissfreiheit des Untergrundes, ist ein Putzträger einzusetzen.
- Das Auftreten verschiedener Stein- und Fugenmörtelqualitäten sorgen fast immer für ein sehr unterschiedliches Saugverhalten, das mit MultiGips Grundiermittel auf ein optimales und einheitliches Niveau gebracht werden kann.
- Je nach Situation kann ein Armierungsgewebe im oberen Drittel der Putzlage empfehlenswert sein.
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